Ästhetische Medizin

Sehr geehrte Patientin,
Wir bieten Ihnen die minimal-invasive Anwendung von Botulinumtoxin und biologischen Fillern (Hyaluronsäure) zur kosmetischen Faltenbehandlung und Volumengebung unter ganzheitlicher, individueller Berücksichtigung Ihrer Bedürfnisse an.
Ein natürliches Resultat hat dabei immer größte Priorität. Obligat zu jeder Behandlung gehört ein ausführliches Aufklärungsgespräch über Risiken, Nebenwirkungen und zu erwartende Ergebnisse. Ebenso wird überprüft, ob es für die gewünschten Anwendungen Kontraindikationen gibt. Als Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Botuliniumtoxintherapie (DGBT) arbeiten wir nach höchsten Sicherheitsstandards.
Bitte sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne für ein unverbindliches, individuelles Behandlungskonzept!

Wie entstehen Falten?
Die Ursachen für Gesichtsfalten liegen im natürlichen Alterungsprozess der Haut - Elastizität und Spannkraft lassen nach.
Hinzu kommen äußere Einflüsse (z.B. UV-Strahlung) und spezielle Lebensgewohnheiten (z.B. Rauchen, „Sonnenbank“, Stress, etc.).
Unter der Haut befinden sich feine Muskeln, die wir für unsere Mimik einsetzen. Besondere Gewohnheiten, wie z.B. ausgeprägtes Stirnrunzeln und ausgeprägte mimische Aktivität, tragen wesentlich zur Faltenbildung bei. Die Haut wird über dem entsprechenden Muskel bewegt, es entstehen sogenannte mimische Falten.
Hier liegt ein Zielpunkt in der Faltenbehandlung: Die feinen Muskeln, durch die störende Falten entstehen können, lassen sich gezielt mit der Injektion von Botulinumtoxin Typ A entspannen.

Welche Falten lassen sich gut behandeln?

  • Glabellafalte / „Zornesfalte"
    • Ursache:
      Zwischen den Augenbrauen entsteht durch „grimmiges“ oder konzentriertes, angestrengtes Schauen die Zornes- oder Glabellafalte. Durch dauerhaften, unnötig zornigen Blick wird die Stirnmuskulatur zusätzlich ungünstig trainiert, so dass die Muskulatur im Bereich der Augenbrauen hypertrophiert (sich durch das „Training“ verdickt). Dies lässt die sogenannten Brauenwülste zusätzlich optisch hervortreten. Das Ergebnis ist ein dauerhaft angestrengter, zorniger Blick.
      Die hierbei entstehenden Falten können im Laufe der Zeit so tief werden, dass sie auch im entspannten Zustand erkennbar sind.


      Behandlung:
      Die Behandlung mit Botulinumtoxin stellt die geeignetste Behandlungsmethode dar. Die verantwortliche Muskulatur wird gezielt entspannt. Hierdurch wird eine Verschlechterung des Faltenbildes gestoppt. Oberflächliche Glabellafalten können komplett verschwinden. Bei sehr tiefen, langjährigen Zornesfalten kann es sein, dass die Falte bereits dauerhaft im Hautbild verankert ist.
      Hier kann es sinnvoll sein, die Muskulatur zunächst mit Botulinumtoxin zu entspannen und anschließend die „eingegrabene“ Falte mit Hyaluronsäure aufzupolstern. Die Region zwischen den Brauen wird entspannt. Der Gesichtsausdruck wirkt freundlicher und weniger angestrengt.
      Die Entspannung der Glabellaregion kann zusätzlich eine Besserung von Migräne- und Spannungskopfschmerzen bewirken.
  • Stirnquerfalten / „Sorgenfalten“
    • Hierbei handelt es sich um häufig auftretende Falten, welche quer über die Stirn verlaufen.
      Ursache:
      Häufiges und starkes „Runzeln“ der Stirn oder Hochziehen der Augenbrauen kann dazu führen, dass die dabei entstehenden Falten sich dauerhaft in der Haut abzeichnen.
      Stirnquerfalten können jedoch auch bei ausgeprägten Schlupflidern entstehen, wenn permanent versucht wird, die Oberlider durch ein anheben der Augenbrauen weiter zu öffnen.

      Behandlung:
      Die Behandlung mit Botulinumtoxin stellt die geeignetste medizinische Maßnahme gegen Stirnquerfalten dar. Die verantwortliche Muskulatur wird gezielt entspannt.
      Hierdurch lässt sich Stirnquerfalten wirksam vorbeugen, bereits vorhandene, geringe Falten lassen sich beseitigen. Bei tiefen, über Jahre bestehende, kräftige Falten können es erforderlich machen, dass nach der Entspannung mit Botulinumtoxin zusätzlich ein natürlicher Filler (Hyaluronsäure) zum Aufpolstern der tief eingegrabenen Falten erforderlich ist.
      Durch die Glättung der Stirnfalten wirkt der Gesichtsausdruck jünger, entspannter und frischer.
  • Lachfältchen, „Krähenfüße“
    • Ursache:
      Durch langjährige Mimik und Anspannung der seitlich des Auge befindlichen Muskulatur und durch natürliche Alterungsprozesse entstehen am seitlichen Augenbereich radiär angelegte Hautfältchen. Diese werden im Volksmund als Lachfältchen oder „Krähenfüße“ bezeichnet.
      In einem strahlenden Gesicht können diese durchaus sympathisch wirken. Je nach Ausprägungsgrad oder persönlichem Empfinden können solche Falten aber als optisch störend empfunden werden.

      Behandlung:
      Die Behandlung mit Botulinumtoxin stellt die geeignetste Maßnahme gegen „Lachfältchen“ dar. Die entsprechende Muskulatur wird gezielt entspannt.
      Es entsteht eine optische Verjüngung, die Augenpartie sieht wieder entspannt und „erholt“ aus. Der natürliche Gesichtsausdruck bleibt hierbei selbstverständlich erhalten.
  • „Gockelhals“ / „Truthahnhals“
    • Ursache:
      Längs den Hals herunterziehende kräftige Falten werden durch langjährigen Muskelzug eines oberflächlichen Hautmuskels verursacht. Es entsteht das Bild „überschüssiger Haut“.

      Behandlung:
      Dieser sogenannte Platysmamuskel lässt sich sehr gut mit Botulinumtoxin entspannen. Hierdurch wird die vordere Halskontur wirksam geglättet.
  • Dellen im Kinnbereich / „Pflastersteinkinn“ / „Erdbeerkinn“
    • Hiermit sind punktförmige Vertiefungen bzw. kleine Dellen im Kinnbereich gemeint, welche überwiegend beim Sprechen auftreten.
      Im Laufe der Zeit können sich diese Dellen jedoch auch im Hautbild verfestigen und bereits bei entspannter Muskulatur auftreten. Ursache:
      Ein Muskelzug der mimischen Muskulatur im Kinnbereich verursacht das sogenannte Pflastersteinkinn.

      Behandlung:
      Die Behandlung mit Botulinumtoxin hat sich langjährig bewährt. Sind die Dellen bereits solange vorhanden, dass sie auch bei entspannter Muskulatur auftreten, kann zusätzlich die Injektion eines natürlichen Fillers (Hyaluronsäure) sinnvoll sein.
  • Augenbrauenform
    • Im Rahmen von natürlichen Alterungsprozessen sinken die Augenbrauen seitlich herab.Dies kann zu einem traurigen, müden oder grimmigen Gesichtsausdruck führen.

      Behandlung:
      Die Augenbrauen lassen sich auch ohne operativen Eingriff seitlich anheben.
      Hier bietet sich als therapeutische Maßnahme Botulinumtoxin an.
      Das Auge erscheint wieder wacher, jugendlicher und „geöffneter“.
  • „Eingefallene“ Haut im Wangenbereich
    • Ursache:
      Im Laufe des Reifungsprozesses des Gesichtes kommt es zu einer Umverteilung und Verlust des Fettgewebes im Wangenbereich.
      Die Wangen-Polster des jugendlichen Gesichtes wandern nach unten. Hierdurch wirkt der obere Wangenbereich eingefallen und die „Wangenknochen“ treten optisch hervor.

      Behandlung:
      Der Volumenverlust im oberen Wangenbereich kann mit Fillern ausgeglichen werden. Hier hat sich die Verwendung der natürlichen Substanz Hyaluronsäure etabliert.
      Der Volumeneffekt ist sofort sichtbar. Die Wangenpartie erhält ein natürlich jugendliches Erscheinungsbild
  • Volumenverlust der Lippen, „schmale Lippen“
    • Ursache:
      Im Rahmen von natürlichen Alterungsvorgängen kann es an der persönlichen Veranlagung liegen, ein schmales, geringvolumiges Lippenrot zu haben. Dies kann je nach persönlichem Schönheitsideal als ästhetisch störend empfunden werden.

      Behandlung:
      Die Lippenmodellierung lässt sich mit Hyaluronsäurefillern durchführen. Hierdurch werden Volumenverluste ausgeglichen und es entsteht eine jugendlich-frische Mundpartie. Wir legen hier extrem Wert auf ein natürliches, dezentes und harmonisches Erscheinungsbild!
  • Marionettenfalten
    • Schräg vom Mundwinkel herablaufende Falten oder „hängende Mundwinkel“ werden allgemein als „Marionettenfalte“ bezeichnet. Diese können auch seitlich vom Mundwinkels verlaufen und sich als Fortführung der Nasolabialfalte manifestieren. Der Gesichtsausdruck kann hierdurch traurig oder griesgrämig erscheinen.

      Ursache:
      Neben der persönlichen Veranlagung ist der natürliche Alterungsprozess der Hauptgrund für das Auftreten von Mundwinkelfalten.

      Behandlung:
      In der Ästhetischen Medizin hat sich die Behandlung mit Hyaluronsäurefillern als zuverlässige und sichere Maßnahme gegen Mundwinkel- und Nasolabialfalten etabliert.
      Die Mundpartie erscheint natürlich frisch und optisch verjüngt. Außerdem kann der Gesichtsausdruck freundlicher und „erholter“ erscheinen.
  • Nasolabialfalten und „eingefallene Wangen“
    • Als Nasolabialfalten bezeichnet man die Falten, die von den Nasenflügeln zum Mundwinkel oder weiter seitlich zum Kinn herabziehen.

      Ursache:
      Neben der persönlichen Veranlagung ist der natürliche Alterungsprozess der Hauptgrund für das Auftreten von Nasolabialfalten. Es kommt zu einer fortschreitenden Umverteilung des Unterhautgewebes und zum Herabsinken der Wangen. Es entsteht ein „eingefallener“ Wangenbereich und zunehmende Falten seitlich von der Nase herabziehend, oft in Kombination mit Falten vom Mundwinkel zum seitlichen Kinn herabziehend.

      Behandlung:
      Die Behandlung mit Hyaluronsäurefillern hat sich als die geeignetste Maßnahme gegen Nasolabialfalten etabliert.
      Die geglättete seitliche Nasen- Mund- und Kinnpartie sorgt für ein harmonisches, entspanntes und jüngeres Erscheinungsbild.
  • Was ist Botulinumtoxin A?
    • Botulinumtoxin A ist ein von Bakterien produziertes Protein. Das Toxin hemmt dabei die Überleitung von Impulsen motorischer Nerven auf den Muskel. Es wird ganz präzise und oberflächlich mit einer sehr dünnen Nadel in die mimischen Muskeln injiziert und führt zu einer vorrübergehenden Entspannung exakt der behandelten Muskeln. Die Menge, die hier verwendet wird ist so gering, dass sie für den Gesamtorganismus ungiftig ist!
  • Wann darf Botulinumtoxin A nicht injiziert werden?
    • Bei bestimmten Vorerkrankungen (z.B. generalisierte Störungen der Muskelaktivität oder bestimmten neurologischen Erkrankungen) darf die Injektion von Botulinumtoxin nicht durchgeführt werden. In der Schwangerschaft oder Stillzeit soll Botulinumtoxin ebenfalls nicht verabreicht werden – allerdings aus reiner Vorsicht.
      Die gleichzeitige Einnahme bestimmter Medikamente während der Injektion kann einen Einfluss auf die Wirksamkeit von Botulinumtoxin haben (Hierzu gehören bestimmte Antibiotika). Ebenfalls ist die gleichzeitige Einnahme von bestimmten blutverdünnenden Substanzen zu erwähnen, bei der es zu einer verstärkten Bildung von Blutergüssen kommen kann.
  • Welche Nebenwirkungen können auftreten?
    • Die in der ästhetischen Medizin lokal verwendeten Mengen von Botulinumtoxin sind sehr gering und für den Gesamtorganismus ungiftig.
      Trotzdem können in seltenen Fällen Nebenwirkungen auftreten, die in der Regel nur vorübergehend sind.
      Hierzu gehören:
      Allgemeines Unwohlsein, Müdigkeit, Gliederschmerzen, vorrübergehnde Kopfschmerzen, Hautausschlag und Juckreiz, Mund-, Schleimhaut- und Augentrockenheit, allergische Reaktionen, Infektion an der Injektionsstelle, vorrübergehende Rötung im Bereich der Einstichstelle, kleine Hämatome im Bereich der Einstichstelle, Pigmentverschiebungen der Haut. Langfristige, unerwünschte Nebenwirkungen von Botulinumtoxin Typ A sind bisher nicht bekannt.
      Eine detaillierte Beschreibung der Risiken und Nebenwirkungen sollten außerdem der jeweiligen Gebrauchsinformationen und dem von uns ausgehändigten Aufklärungsbogen entnommen werden.
  • Welche kosmetischen Nebenwirkungen sind möglich?
    • Kurz nach der Injektion kann es zu einer vorübergehenden, leichten Rötung im Bereich der Einstichstelle kommen. Auch das Auftreten von kleinen Blutergüssen an der Einstichstelle ist möglich.
      Diese kleinen, vorübergehenden Erscheinungen lassen sich gut durch Make-up abdecken und sind in der Regel nach wenigen Tagen verschwunden.
      Kommt es zur ungewollten weiterreichenden Verteilung des Wirkstoffs auf benachbarte Muskelgruppen, kann es dort auch zur Muskelentspannung kommen, welches (immer vorrübergehend!) ungewollte kosmetische Effekte zur Folge haben kann.
  • Was muss ich nach der Behandlung mit Botulinumtoxin beachten?
    • Die Behandlung findet ambulant statt. Sie haben nach der Injektion die Möglichkeit in Ruhe und diskret in unserer Praxis Make-up aufzutragen.
      Sie können nach Behandlung direkt Ihrer gewohnten Alltagsbeschäftigung oder Arbeit nachgehen.
      Verzichtet werden sollte am Tag der Injektion auf Sauna oder Solarium, massive körperliche Anstrengung, Sport und Alkoholkonsum.
      Um eine ungleichmäßige Verteilung des Wirkstoffs zu vermeiden, sollte der Kopf die ersten 4 Stunden nach Injektion nicht dauerhaft flach oder einseitig hingelegt werden. Ebenfalls sollten die behandelten Muskelbereiche am Tag der Injektion nicht massiert werden. Auch auf ausgeprägten Druck auf die behandelten Muskelgruppen sollte verzichtet werden.
      Um einer Schwellung nach der Injektion vorzubeugen ließe sich eine homöopathische Therapie mit Arnika D12 unterstützend durchführen.
  • Wie lange wirkt Botulinumtoxin?
    • Die sichtbare Wirkung von Botulinumtoxin tritt ab dem 3. bis 5. Tag nach Injektion ein. Die volle Wirkung ist nach insgesamt 14 Tagen zu erwarten.
      Die Wirkung der ersten Injektion hält ca. 4 Monate an. Die Wirkung der zweiten Injektion hält mit 6 Monaten in der Regel deutlich länger. Bei weiteren Wiederholungen kann die Wirkdauer noch länger anhalten. Zwischen zwei Behandlungen sollte ein Zeitraum von ca. 6 Monaten liegen.
  • Hyaluronsäure
    • Hyaluronsäure ist ein wichtiger und natürlicher Bestandteil des Bindegewebes. Es handelt sich um ein langkettiges Zuckermolekül, welches in jedem Menschen und Tier vorkommt und als Zwischenzellsubstanz dient.
      Hyaluronsäure verleiht dem Gewebe die Fähigkeit viel Wasser zu binden. Mit zunehmendem Alter nimmt die Konzentration dieser Substanz ab.
      Das Bindegewebe der Haut speichert mit der Zeit also weniger Wasser . Gleichzeitig kommt es zu einer altersbedingten Fettumverteilung und somit zu einem Volumenverlust bestimmter Körperareale. Dieser Volumenverlust lässt sich sehr gut mit der gezielten Injektion von Hyaluronsäure beheben. Das Gewebe bindet nun wieder mehr Wasser und es werden regenerative Prozesse des Bindegewebes angeregt.
  • Wie lange wirkt injizierte Hyaluronsäure?
    • Nach der Injektion ist die volumengebende Wirkung sofort sichtbar. Unmittelbar nach der Behandlung kann es noch zu einer zusätzlichen Gewebsschwellung kommen, die nach ca. 3 Tagen wieder abklingt.
      Vernetzte Hyaluronsäure-Produkte haben je nach Produkt und Vernetzungsgrad eine Wirkdauer von 6-12 Monaten.
  • Wann soll Hyaluronsäure nicht injiziert werden?
    • Wenn eine bekannte Überempfindlichkeit gegen Hyaluronsäure besteht, allergische Reaktionen in der Vergangenheit bei Fillern aufgetreten sind oder Patienten zu hypertrophen Narben neigen, sollten Hyaluronsäurefiller nicht injiziert werden.
      Auch bestimmte Systemerkrankungen wie z.B. bestimmte Autoimmunerkrankungen, akuter Gelenkrheumatismus mit Herzbeteiligung, eine unbehandelte Epilepsie oder Porphyrie oder eine bestehende Schwangerschaft gelten als Kontraindikation. Ebenso darf nicht in entzündlich verändertes Gewebe (Akne, Rosacea, akute Herpesmanifestation) injiziert werden.
      Ebenfalls ist die gleichzeitige Einnahme von bestimmten blutverdünnenden Substanzen zu erwähnen, bei der es zu einer verstärkten Bildung von Blutergüssen kommen kann.
      Hyaluronsäurefillern, die mit einem Lokalanästhetkum kombiniert sind, dürfen nicht bei Menschen injiziert werden, bei denen eine Überempfindlichkeitsreaktion gegen Lokalanästhetika vom Amid-Typ besteht. Detaillierte Kontraindikationen sollten außerdem den jeweiligen Gebrauchsinformationen entnommen werden.
  • Welche Nebenwirkungen und Komplikationen können bei der Injektion eines Hyaluronsäurefillers auftreten?
    • Die Injektion von modernen, qualitativ hochwertigen Hyaluronsäurefillern ist im Allgemeinen gut verträglich. In seltenen Fällen können jedoch Nebenwirkungen auftreten. Diese sind in der Regel nur vorübergehend. Hierzu gehören: Allergische Reaktionen an der Injektionsstelle, vorübergehende Rötung, Schwellung, Druckempfindlichkeit, Sensibilitätsstörungen, Knoten, Hautausschlag, Juckreiz, Infektion und Pigmentverschiebungen.
      Unmittelbar nach der Injektion können an den Einstichstellen kleine Bluterguss entstehen, die sich durch Make-up gut abdecken lassen. Diese bilden sich innerhalb weniger Tage vollständig zurück. Es existieren Einzelfallberichte von Nekrosen und Abszessen. Eine wichtige Information für Leistungssportler stellt die Möglichkeit einer positiven Reaktion eines Dopingtests nach Hyaluronsäureinjektion dar.
      Eine detaillierte Beschreibung von Risiken und Nebenwirkungen sollte außerdem den jeweiligen Gebrauchsinformationen und dem von uns ausgehändigten Aufklärungsbogen entnommen werden.
  • Was ist nach der Injektion eines Hyaluronsäurefillers zu beachten?
    • Die Behandlung findet ambulant statt. Sie haben nach der Injektion die Möglichkeit in Ruhe in unserer Praxis Make-up aufzutragen.
      Sie können nach Behandlung direkt Ihrer gewohnten Alltagsbeschäftigung oder Arbeit nachgehen.
      Verzichtet werden sollte am Tag der Injektion auf massive körperliche Anstrengung, Sport und Alkoholkonsum. Ebenfalls sollten an den ersten zwei Tagen nach Injektion keine Kosmetischen Behandlungen und Massagen der behandelten Bereiche stattfinden.
      Für zwei Wochen sollten extrem niedrige oder sehr hohe Temperaturen (Sauna, Dampfbad), sowie hohe UV-Strahlung (Sonnenbaden, Solarium) vermieden werden.
      Um eine raschere Rückbildung der Schwellung nach der Injektion zu erreichen ließe sich eine homöopathische Therapie mit Arnika D12 unterstützend durchführen.
  • Allgemeine Methoden zur Vorbeugung und Reduktion von Falten:
    • Die Entstehung von Falten durch den natürlichen Alterungsprozess der Haut lässt sich nicht vermeiden. Jedoch kann man selber Einfluss nehmen auf das Ausmaß der Faltenbildung.
      Hier gibt es günstige und relativ Einfache Faktoren, die einen großen Effekt haben:
      Eine ausreichende Trinkmenge hat einen positiven Einfluss auf das Hautbild.
      Achten Sie auf einen ausreichenden Sonnenschutz ! Ein UV-Schutz wirkt einer raschen Hautalterung entgegen. Zahlreiche Tagescremes enthalten mittlerweile einen UV-Schutz. Hier reichen oft günstige Produkte schon aus. Ebenso wirken sich ausreichend Schlaf und eine ausgewogene Ernährung schützend auf Ihr Hautbild aus.
      Nikotin und Zigarettenkonsum schädigen das Hautbild!
      Nicht selten führt ein unnötig erlerntes Verhalten zur Faltenbildung. Hierzu gehören übertriebenes Grimassieren, häufiges Stirnrunzeln, unnötiges „grimmig“ schauen, Zigarettenrauchen mit „spitzem“ Mund, häufiges „Augenkneifen“ etc.
      Diese Gewohnheiten können teilweise abtrainiert werden und über gezielte Gesichtsentspannung Falten vermieden werden.
      Die zum Teil sehr teuren „Antifalten-Cremes“ haben keine langanhaltende Wirkung, da die darin enthaltende Hyaluronsäure nicht in die tieferen Hautschichten eindringt. Der Effekt dieser Cremes hält oft nur für einige Stunden.

Sprechen Sie uns an! Wir beraten Sie gerne!
Ihre Dr. Nina Lindenlauf und Dr. Julian Ficnar

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